Literarische
Landschaften

23.08.–21.10.2015

Anstoßen, erinnern und ins Gespräch kommen: Das Literaturfestival »Literarische Landschaften« lädt ein zu Lesungen und Gesprächen mit Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Werken mit der DDR-Vergangenheit, der Bedeutung der Friedlichen Revolution, dem Übergang des politischen Systems bis zur deutschen Einheit ebenso auseinandergesetzt haben wie mit der weitreichenden Initiative großer Teile der Bevölkerung.

In den Lesungen werden unterschiedliche Sichtweisen, Blickwinkel und Positionen gezeigt. Dabei wollen wir Stimmen aus unterschiedlichen Generationen, aus Ost und West, von heiter bis nachdenklich und für alle Altersgruppen berücksichtigen.

23.08.

Ein Abend mit Bernd-Lutz Lange

Zeitensprünge. Kreuz und quer durch mein Leben

Sonntag, 23.08.2015
Beginn: 19.30 Uhr
Stadttheater Glauchau
Theaterstraße 39
08371 Glauchau
12€/10€ ermäßigt

Bernd-Lutz Lange liest heiter und nachdenklich stimmende Episoden aus seinem Leben. Er flaniert durch sagenhafte Zeiten und Welten, durch eine Kindheit mit Magermilch und langen Strümpfen, eine Jugend in der LPG »Sieg des Sozialismus«, eine Studentenzeit im Leipziger Café Corso, ein Kabarettistenleben im »Mixer-Keller« bis hin zum »Ratlosen Übergang«, den Geschichten aus der Wende- und Nachwendezeit und »Das Leben ist ein Purzelbaum« – immer wieder.

Bernd-Lutz Lange ist ein Sammler. Er sammelt Lebensläufe ehemaliger Leipziger Juden, Witze in sächsischer Mundart, Drehtüren in Paris und Wien, Caféhäuser, Anekdoten und vieles mehr.

Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 in Ebersbach/Sa., wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhändler in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts »academixer«, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, seit- dem arbeitet er vorwiegend mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber. Von Bernd-Lutz Lange liegt inzwischen rund ein Dutzend Bücher vor.

04.09.

Mit Holger Witzel, Mark Daniel und Jürgen Kleindienst, Moderation: Ulrike Gastmann

Schnauze Ossi! Schnauze Wessi! Pöbeleien und Repliken

Freitag, 04.09.2015
Beginn: 20.00 Uhr
Rittergut Kössen
Zum Kösserner Rittergut 9
04668 Kössern
7€/5€ ermäßigt

Nur weil man den Westen nicht so toll findet, heißt das nicht das man die DDR wiederhaben will, hat Holger Witzel einmal gesagt. Was er und die beiden Journalisten und langjährigen Wossis Mark Daniel und Jürgen Kleindienst dann doch zu sagen haben, darauf sind wir sehr gespannt. Welche Kulisse würde sich besser für dieses Duell der Wortakrobaten aus Ost und West eignen, als ein echtes Rittergut?

Mark Daniel, geboren 1967 in Witten (Ruhrgebiet), studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Bochum. 1992 von einer Ostdeutschen unter Vorspiegelung gesamtdeutscher Tatsachen in ihre Heimat gelockt, fand er sich bei der Leipziger Volkszeitung wieder, wo er seit 1994 als Kulturredakteur arbeitet.

Jürgen Kleindienst, geboren 1964 in Hannover, studierte Germanistik und Anglistik in Göttingen, arbeitete nebenbei als freier Journalist und kam 1994 zur Leipziger Volkszeitung, für die er in Wurzen als Lokalredakteur tätig war. Seit 2000 ist er in Leipzig Kulturredakteur.
Holger Witzel, geboren 1968 in Leipzig. Seit 1990 arbeitet er als Journalist, seit 1996 für den »Stern«. Im Frühjahr 2011 erschien der erste Sammelband seiner Stern-Kolumne »Schnauze Wessi«, 2013 der Nachfolgeband »Gib Wessis eine Chance«. Zuletzt erschien »Heul doch, Wessi«.

07.09.

Schullesung: Hanna Schott

Fritzi war dabei

Montag, 07.09.2015
Beginn: 10.00 Uhr
Augustum-Annen-Gymnasium
Görlitz
Schulintern / Eintritt frei

Ein Land ohne Mauer – da ist keiner sauer! Diesen Spruch malt Fritzi auf ein Plakat, das ihre Mutter zur Demo mitnehmen soll. Fritzi ist neun und darf leider nicht mit. Für Kinder ist es zu gefährlich bei den Leipziger Montagsdemonstrationen, finden die Erwachsenen. Aber Fritzi ist hartnäckig: Sie will unbedingt wissen, warum so viele Schulfreunde plötzlich nach Ungarn verschwunden sind und wieso ihre Eltern nach dem Fernsehgucken neuerdings immer streiten. Eines wird ihr dabei immer klarer: Sie will keine Mauer mehr in der DDR haben.

Hanna Schott Jahrgang 1959, war Buchhändlerin und studierte dann Musikwissenschaft, Romanistik und Theologie. Nach Jahren als Verlagslektorin arbeitet sie heute als Chefredakteurin für eine psychotherapeutische Fachzeitschrift, reist und schreibt. Sie hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Haan/ Rheinland.

08.09.

Schullesung: Hanna Schott

Fritzi war dabei

Dienstag, 08.09.2015
Beginn: 09.35 Uhr
Franziskaneum Meißen
Schulintern / Eintritt frei

Ein Land ohne Mauer – da ist keiner sauer! Diesen Spruch malt Fritzi auf ein Plakat, das ihre Mutter zur Demo mitnehmen soll. Fritzi ist neun und darf leider nicht mit. Für Kinder ist es zu gefährlich bei den Leipziger Montagsdemonstrationen, finden die Erwachsenen. Aber Fritzi ist hartnäckig: Sie will unbedingt wissen, warum so viele Schulfreunde plötzlich nach Ungarn verschwunden sind und wieso ihre Eltern nach dem Fernsehgucken neuerdings immer streiten. Eines wird ihr dabei immer klarer: Sie will keine Mauer mehr in der DDR haben.

Hanna Schott Jahrgang 1959, war Buchhändlerin und studierte dann Musikwissenschaft, Romanistik und Theologie. Nach Jahren als Verlagslektorin arbeitet sie heute als Chefredakteurin für eine psychotherapeutische Fachzeitschrift, reist und schreibt. Sie hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Haan/ Rheinland.

09.09.

Schullesung: Hanna Schott

Fritzi war dabei

Mittwoch, 09.09.2015
Beginn: 10.00 Uhr
André-Gymnasium Chemnitz
Schulintern / Eintritt frei

Ein Land ohne Mauer – da ist keiner sauer! Diesen Spruch malt Fritzi auf ein Plakat, das ihre Mutter zur Demo mitnehmen soll. Fritzi ist neun und darf leider nicht mit. Für Kinder ist es zu gefährlich bei den Leipziger Montagsdemonstrationen, finden die Erwachsenen. Aber Fritzi ist hartnäckig: Sie will unbedingt wissen, warum so viele Schulfreunde plötzlich nach Ungarn verschwunden sind und wieso ihre Eltern nach dem Fernsehgucken neuerdings immer streiten. Eines wird ihr dabei immer klarer: Sie will keine Mauer mehr in der DDR haben.

Hanna Schott Jahrgang 1959, war Buchhändlerin und studierte dann Musikwissenschaft, Romanistik und Theologie. Nach Jahren als Verlagslektorin arbeitet sie heute als Chefredakteurin für eine psychotherapeutische Fachzeitschrift, reist und schreibt. Sie hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Haan/ Rheinland.

10.09.

Schullesung: Grit Poppe

Abgehauen

Donnerstag, 10.09.2015
Beginn: 09.00 Uhr
Gymnasium St. Augustin
Klosterstraße 1
04668 Grimma
Schulintern / Eintritt frei

Abgehauen ist die Geschichte einer Flucht. 1989 in der DDR, Geschlossener Jugendwerkhof Torgau: Die rebellische Gonzo soll hier, wie schon ihre Freundin Anja, Heldin von »Weggesperrt«, zu einer »sozialistischen Persönlichkeit« umerzogen werden. Hilflos ist sie den Methoden der Erzieher ausgeliefert und zerbricht fast an dieser Erfahrung. Als sie in ihren alten Jugendwerkhof zurückgebracht werden soll, gelingt ihr die Flucht. Sie will endlich frei sein! In einer Kleingartenanlage trifft sie René, der in den Westen abhauen will. Gemeinsam schaffen sie es über die grüne Grenze bis in die Prager Botschaft. Die Geschichte basiert auf Zeitzeugen-Interviews sowie historischen Tatsachen. Für den ersten Band »Weggesperrt« wurde die Autorin mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2010 ausgezeichnet.

Grit Poppe wurde 1964 in Boltenhagen an der Ostsee geboren. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig. Von 1989 bis 1992 engagierte sie sich in der Bürgerbewegung »Demokratie Jetzt«. Heute schreibt sie Bücher für Kinder und Jugendliche. Für ihren ersten Jugendroman »Weggesperrt«, der 2009 im Dressler Verlag erschien, wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendliteratur«. Grit Poppe lebt mit ihrer Familie in Potsdam.

10.09.

Ein Abend mit Roland Jahn

Wir Angepassten: Überleben in der DDR

Donnerstag, 10.09.2015
Beginn: 20.00 Uhr
Theater in der Mühle,
Zwickau
Gewandhausstraße 7
08056 Zwickau
7€/5€ ermäßigt

Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls: zwischen Anpassung und Widerspruch.

Zur Wahl gehen oder den Studienplatz riskieren? Den Kontakt mit der Tante im Westen abbrechen oder den beruflichen Aufstieg gefährden? Solchen und ähnlichen Fragen haben sich viele Menschen in der DDR stellen müssen. Roland Jahn, selbst ein »Rädchen im Mechanismus der Diktatur« bevor er sich verweigerte, erzählt von den Zumutungen des Alltags in der DDR. Und er fragt, warum sich so viele den Vorgaben des SED-Staates angepasst haben. Wie groß war letztlich der Spielraum, den der Einzelne hatte?

Roland Jahn, geboren 1953 in Jena, wurde 1982 nach »staatsfeindlichen« Aktivitäten inhaftiert und verurteilt. 1983 wurde er nach seiner vorzeitigen Freilassung gegen seinen Willen von der Stasi aus der DDR geworfen. Von West-Berlin aus hielt er Kontakt zur DDR-Opposition, die ihn heimlich mit Informationen versorgte. Er berichtete für ARD und ZDF über Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in der DDR. Im Januar 2011 wurde er vom Deutschen Bundestag zum Bundes- beauftragten für die Stasi-Unterlagen gewählt.

11.09.

Jochen Schmidt, David Wagner

Drüben und drüben

Freitag, 11.09.2015
Beginn: 19.30 Uhr
Theater Plauen,
Kleine Bühne
Theaterplatz
08523 Plauen
7€/5€ ermäßigt

Zwei Deutschlands und zwei Jungen, fast zeitgleich geboren, nur nicht im selben Staat. David Wagner wächst im Westen auf, unweit der Bundeshauptstadt Bonn, Jochen Schmidt im Osten: in Berlin, Hauptstadt der DDR. Sie spielen in der Wohnung, im Garten, zwischen Plattenbauten oder auf Baustellen und warten darauf, dass endlich das Fernsehprogramm beginnt. Sie fahren Rad mit Freunden, klauen ihren Geschwistern Süßigkeiten und streiten sich mit ihnen auf der Rückbank des Familienautos um den besten Platz. Sie träumen von der Fußballnationalmannschaft, üben wieder nicht Klavier und hören in der Schule, »drüben« sei die Welt schlechter.

Jochen Schmidt, 1970 in Ostberlin geboren, veröffentlichte die Romane »Müller haut uns raus« und »Schneckenmühle« sowie die Erzählbände »Triumphgemüse« und »Meine wichtigsten Körperfunktionen«. Außerdem erschienen von ihm die Bücher »Schmidt liest Proust«, »Dudenbrooks« und »Schmythologie«.


David Wagner, 1971 geboren, debütierte im Jahr 2000 mit dem Roman »Meine nachtblaue Hose« und veröffentlichte in der Folge Erzählungen, Essays und Romane. Für sein Buch »Leben« wurde ihm 2013 der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen.

19.09.

Ein Abend mit Sergej Lochthofen

Grau

Samstag, 19.09.2015
Beginn: 20.00 Uhr
Burgtheater Bautzen
Ortenburg 7
02625 Bautzen
kleiner Saal
12€/8€ ermäßigt

Sergej Lochthofen gehört zur dritten Generation einer deutsch-russischen Familie, die den Stalinismus erlebt und erlitten hat – von der Oktoberrevolution über den Gulag bis zum Mauerfall. In diesem Buch erzählt er, wie er aus Workuta nach Thüringen kam, auf der Straße die Sprache lernte, als einziges Kind eines Zivilisten in eine sowjetische Garnisonsschule ging, von zu Hause ausbrach, um auf der Krim Kunst zu studieren, vor der Einberufung in die Sowjetarmee zurück in die DDR floh und während der bleiernen Honecker-Zeit den stupiden Alltag in einer SED-Zeitung als Journalist erlebte – bis schließlich die aufregende Wendezeit anbrach. Dabei wird deutlich: Die Verschränkung von Deutschland und Russland ist mehr als ein biographischer Zufall. Wer die DDR verstehen will, muss die Sowjetunion mitdenken.

Sergej Lochthofen ist Journalist. Geboren 1953 in Workuta (Russland), kam er als Fünfjähriger mit den Eltern in die DDR, wo er eine russische Schule besuchte; er studierte Kunst auf der Krim und Journalistik in Leipzig. Von 1990 bis Ende 2009 verantwortete er die Zeitung Thüringer Allgemeine. Das Medium-Magazin wählte ihn zum regionalen »Chefredakteur des Jahres«; Fernsehzuschauer kennen ihn als Stimme des Ostens im ARD-Presseclub oder in der Phoenix-Runde.

22.09.

Zu Gast: Sascha Lange

Turboprop Literatur

Dienstag, 22.09.2015
Beginn: 20.00 Uhr
Schauspielhaus Chemnitz
Zieschestr. 28
09111 Chemnitz
Foyer
Eintritt frei

Die Herren Graebel und Nießen begrüßen in ihrer Literaturshow Turboprop dieses Mal Sascha Lange mit seinem Buch »DJ Westradio«. Neben Lesung und Gespräch ist Turboprop Literatur gespickt mit einer großen Menge Beiwerk, wie Live-Lektorat, Einspielfilmen, Quiz, Schreibpreisausschreiben, Torte, Buchpreisen und ähnlich wichtige Nützlichkeiten und bietet so das entscheidende Mehr an Freude am Buch.

Sascha Lange, geboren 1971, Musiker, Autor und Historiker mit Schwerpunkt Jugendkulturen. 2007 erschien »DJ Westradio« im Aufbau-Verlag. Er sagt: »Wenn ich heute darüber nachdenke, ob ich in West- oder Ostdeutschland groß geworden bin, komme ich zu dem Schluss, dass ich vor allem in den 80ern aufgewachsen bin.«

04.10.

Ein Abend mit Kurt Biedenkopf

Von Bonn nach Dresden

Sonntag, 04.10.2015
Beginn: 19.30 Uhr
Theater Freiberg
Borngasse 1
09599 Freiberg
7€/5€ ermäßigt

Kurt Biedenkopf, der 1990 zum Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen gewählt wurde, führte in den neunziger Jahren ein Tagebuch: Es dokumentiert und kommentiert auf brillante Weise die Aufbruchzeit nach der Wiedervereinigung. Schonungslos offen und zugleich auf höchstem intellektuellen Niveau reflektiert Biedenkopf die großen politischen und gesellschaftlichen Themen der Zeit: die gerechte Verteilung der Lasten zwischen den alten Bundesbürgern und den Ex-DDR-Bürgern, die umstrittene Finanzierung des Aufbaus Ost, die Chancen der Modernisierung - und, immer wieder, die großen Mentalitätsunterschiede zwischen West- und Ostdeutschen. So entsteht das Bild eines Patrioten, der leidenschaftlich die Interessen der Menschen in Ostdeutschland vertritt – und dabei auch den Konflikt mit Kanzler Helmut Kohl nicht scheut.

Kurt Biedenkopf wurde 1930 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er ist Jurist und Wirtschaftswissenschaftler. In den sechziger Jahren war er Rektor der Universität Bochum, von 1973 bis 1977 Generalsekretär der CDU, in den achtziger Jahren Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen. Von 1990 bis 2002 war er Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

21.10.

Zu Gast: Gunnar Cynybulk

Turboprop Literatur

Mittwoch, 21.10.2015
Beginn: 20.00 Uhr
Schauspielhaus Chemnitz
Zieschestr. 28
09111 Chemnitz
Foyer
Eintritt frei

Die Herren Graebel und Nießen begrüßen in ihrer Literaturshow Turboprop dieses Mal Gunnar Cynybulk mit seinem Buch »Das halbe Haus«. Neben Lesung und Gespräch ist Turboprop Literatur gespickt mit einer großen Menge Beiwerk, wie Live-Lektorat, Einspielfilmen, Quiz, Schreibpreis- ausschreiben, Torte, Buchpreisen und ähnlich wichtige Nützlichkeiten und bietet so das entscheidende Mehr an Freude am Buch.

Gunnar Cynybulk wurde 1970 geboren und wuchs in Leipzig auf. Mit vierzehn verließ er die DDR und zog nach Bayern. Er studierte Literatur, Geschichte und Philosophie in Berlin, wo er in einem Buchverlag arbeitet. »Das halbe Haus« ist sein erster Roman.